Frankreich und Griechenland sind die ersten Märkte mit V PAY Akzeptanz
London, 8. Juli 2005
Visa Europe hat erstmals erfolgreich nationale und grenzüberschreitende V PAY Transaktionen in Griechenland und Frankreich getestet. Acquirer war zum einen das französische Mitgliedsinstitut Natexis Paiements, Teil der Groupe Banques Populaire, und zum anderen die griechische Emporiki Bank. Die Abwicklung der Transaktionen erfolgte unter Verwendung der EMV- und PIN-Prozessing-Standards.“Für diejenigen, die glauben, dass es sich bei V PAY lediglich um ein Konzept handelt, belegen diese nationalen und internationalen Live-Transaktionen, dass V PAY ein reales Produkt ist. Jenen Banken, die gerade an ihrer SEPA-Debitstrategie arbeiten, kann ich nur sagen: Sprechen Sie mit uns,“ kommentiert Jon Prideaux, Executive Vice President, Visa Europe.
"Es ist ein bedeutender Schritt hin zur Entwicklung einer europaweiten V PAY Akzeptanz. Es handelt sich um eine wirklich europäische Debitlösung, die einen wesentlichen Beitrag leistet bei der Umsetzung eines inländischen Binnenmarktes für den Zahlungsverkehr”, fügt Jon Prideaux hinzu.
Die erste Transaktion fand am 16. Juni in Athen statt – bei Hondos, einem großen griechischen Kaufhaus. Die zweite Transaktion folgte am 26. Juni in Paris – in einem Sightseeing Bus des Veranstalters „L'openTour“. Beide Transaktionen wurden mit V PAY Karten der griechischen Alpha Bank durchgeführt.
"V PAY ist das Debitprodukt für das 21. Jahrhundert. Es zeigt, dass die V PAY Akzeptanz für Europa Realität ist, mit einer unübertroffenen De-facto-Akzeptanz an 2 Millionen Visa EMV-Terminals bei Händlern in ganz Europa," so Jon Prideaux.
V PAY Transaktionen sind immer Chip- und PIN-basiert, das bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle durch den Emittenten mit minimalen Betrugsverlusten. V PAY nutzt die Investitionen der europäischen Kreditwirtschaft in die EMV-Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt die lokale und europäische Kontrollstruktur erhalten.
Zwischenzeitlich haben insgesamt 21 Händlerbanken in 12 europäischen Schlüsselmärkten V PAY Transaktionen getestet. Dazu gehören u.a. B&S Card Service GmbH in Deutschland, Luottokunta in Finnland und euroConex in Irland.
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Die V PAY Vorteile auf einen Blick
- Ist ein „Chip und PIN“ Debitprodukt, das auf EMV-Technologie basiert
- Ist mit den Kontonummer-Strukturen lokaler Märkte kompatibel – diese verfügen über 16- bis 19-stellige Kontonummern, die mit 4, 5 oder 6 beginnen. Das bedeutet, dass kartenausgebende Banken, Acquirer und Händler in diesen Märkten ihre bestehenden Systeme und Infrastrukturen mit nur minimalem Änderungsaufwand adaptieren können.
- Kann bis zur kompletten Umstellung auf ein einziges SEPA-Produkt, das von der Europäischen Zentralbank und vom European Payments Council (EPC) gefordert wird, mit nationalen Debitmarken kombiniert werden.
- Besteht die Option, V PAY mit der Geldautomatenmarke PLUS zu kombinieren. Dadurch erhalten Karteninhaber weltweit Zugang zu Geldautomaten
- Kompatibel mit allen EMV-konformen Terminals
