Visa Europe und führende Netzbetreiber stellen deutschlandweite Akzeptanz von V PAY/girocard Karten sicher
In den nächsten Monaten werden in Deutschland bis zu 10 Millionen V PAY Karten – das neue
Debitkartenprodukt von Visa Europe – von der BW Bank, den Genossenschaftsbanken, der
Postbank, Landesbank Berlin und Sparkasse Jena ausgegeben. Um die reibungslose
Akzeptanz der neuen Karten bei allen Händlern, die Debitkarten annehmen, sicherzustellen,
kooperieren deutsche Netzbetreiber mit Visa Europe. Damit werden zahlreiche technische
Modifikationen von beiden Seiten vorgenommen. Die Initiative wird zudem die EMVImplementierung
bei deutschen Händlern drastisch beschleunigen. Da V PAY Karten auch in
anderen europäischen Ländern ausgegeben werden, können Händler ihren Kundenkreis mit
der V PAY Akzeptanz entsprechend erweitern und Umsätze ausbauen.
Auf den deutschen Bankkarten wird V PAY neben girocard, der mit der neuen Marke von
electronic cash, stehen. Die Ausgabe der Karten stellt eine signifikante Entwicklung im
deutschen Debitkartenmarkt dar, der bisher nur eine Produktkonfiguration kannte.
V PAY ist als ausschließlich europäisches Produkt immer chip-basiert und setzt auf den EMVStandard
auf. Wegen der historisch gewachsenen Verbreitung des Magnetstreifens und der
landesspezifischen Chip-Plattformen in Deutschland werden die deutschen V PAY/girocard
Karten auch zukünftig über einen Magnetstreifen verfügen.
Die Akzeptanz von V PAY/girocard bei einzelnen deutschen Händlern wird durch bestehende,
veraltete Point-of-Sale-Software eingeschränkt. Der Betrieb dieser älteren Versionen kann dazu
führen, dass Terminals die das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ermöglichen, die neuen
Karten, nicht akzeptieren, bzw. Transaktionen nicht richtig verarbeitet werden. Daher haben die
deutschen Netzbetreiber zusammen mit Visa Europe ein Upgrade-Programm für Point-of-Sale-
Terminals entwickelt, um sicherzustellen, dass alle deutschen V PAY/girocard Karten von
Händlern, die Debitkarten annehmen, problemlos akzeptiert und Zahlungen abgewickelt werden
können. Das Programm wird in Abstimmung mit dem Implementierungszeitplan bis zum vierten
Quartal 2009 umgesetzt sein.
Derzeit arbeiten Processing-Unternehmen zusammen mit Visa Europe mit Hochdruck an den
technischen Modifikationen. Udo-Peter Ullmann, Geschäftsführer von CardProcess, sagt: „Als
Kopfstelle und Netzbetreiber des Genossenschaftlichen Finanzverbundes in Deutschland
wissen wir um die Bedeutung von V PAY sowohl für unsere Banken als auch unsere Händler.
Seit über zwei Jahren haben wir mit Visa Europe gemeinsam an der Einführung von V PAY
gearbeitet. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass unsere Akzeptanzinfrastruktur
zum Herbst 2009 bereit ist, die neuen girocard/V PAY Karten zu verarbeiten, sobald sie
ausgegeben und eingesetzt werden."
„Das easycash-Netzwerk wickelt mehr inländische Debittransaktionen ab, als jedes andere
Netz“, so Frank Wio, Geschäftsleitung Operations bei easycash. „Zusammen mit Visa Europe
stellen wir sicher, dass wir unsere Kunden – darunter einige der größten Händler – in
Abstimmung mit der geplanten Ausgabe der V PAY/girocard Karten in Deutschland umfassend
unterstützen, weil wir ihnen die komplette Bandbreite von Zahlungslösungen anbieten.“
Thomas Haarmann, Geschäftsführer von Telecash, sagt: „Als größter Anbieter von electronic
cash Terminals in Deutschland arbeiteten wir in den vergangenen sechs Monaten eng mit Visa
Europe zusammen. Unser Update-Programm zur Erneuerung ist auf einem guten Weg.
Telecash Terminals gehören zu dem führenden EMV-Netzwerk in Deutschland. Wir werden im
Sommer dieses Jahres bereit sein für V PAY/girocards.“
Ottmar Bloching, General Manager von Visa Europe in Deutschland, betont: „Die Arbeit, die von
den deutschen Netzbetreibern geleistet wird, um die V PAY/girocard Akzeptanz-Infrastruktur in
Deutschland aufzubauen, demonstriert unser gemeinsames Engagement, den Wandel im
Zahlungsmarkt zu unterstützen. Sie stellt sicher, dass V PAY eine wichtige Rolle im deutschen
Debitkartenmarkt spielen wird.“
Über CardProcess GmbH
CardProcess ist der zentrale Dienstleister des genossenschaftlichen FinanzVerbunds rund um das elektronische
Bezahlen. CardProcess ist in den Geschäftsfeldern Issuing Processing, Acquiring Processing, technischer und
kaufmännischer POS-Netzbetrieb, Europäische Routing- und Switching Plattform, Börsenevidenzzentrale und Notruf
und Sperrvermittlung (über ihre 100%-Tochter Servodata) tätig. Die Servodata betreibt im Auftrag des Sperr e.V. den
nationalen Sperrnotruf 116 116.
CardProcess beschäftigt mehr als 180 Mitarbeiter in Deutschland an den Standorten Ettlingen und Frankfurt/Main. Die
CardProcess erbringt in allen Geschäftsfeldern Leistungen für die über 1.200 genossenschaftlichen Banken sowie DZ
BANK AG und WGZ BANK AG. Daneben betreut die CardProcess auch weitere Kunden und Kreditinstitute im
Netzbetrieb, Issuing Processing und Händler. Diese Dienstleitungen erbringt die CardProcess mit den
genossenschaftlichen Rechenzentralen FIDUCIA und GAD als Serviceprovider. Die CardProcess betreut über 2,6
Millionen Kreditkarten der Volksbanken und Raiffeisenbanken und anderer Kreditinstitute. Mit dem System Karte am
Konto bietet die CardProcess dem FinanzVerbund einen innovativen Vorsprung vor den Wettbewerbern. Ebenso routet
die CardProcess die Debitkartentransaktionen der genossenschaftlichen Banken.
Damit läuft nahezu jede Bezahltransaktion von Kredit-, Debit-, Kunden- und Prepaid-Karten des FinanzVerbunds über
die Systeme der CardProcess. CardProcess ist die Kopfstelle für den gesamten Debitkartenzahlungsverkehr des
genossenschaftlichen FinanzVerbunds. Die Verarbeitung der Transaktionen von genossenschaftlichen Debitkarten im
CoBranding mit internationalen Kreditkartenorganisationen gehört ebenso zum Leistungsportfolio des integrierten
Dienstleisters CardProcess. Als Börsenevidenzzentrale verarbeitet die CardProcess alle Transaktionen
genossenschaftlicher GeldKarten. Die Tochtergesellschaft Servodata GmbH verarbeitet als zentrale Instanz der
deutschen Kreditwirtschaft die Kartensperren für ec- und Kreditkarten der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Weiterhin
ist die Servodata Betreiber des Sperrnotrufs 116 116 für Kartensperren. Auch Firmenausweise und Mobiltelefone (SIMKarten)
können über diesen Service zentral gesperrt werden.
Über easycash
Seit 1992 entwickelt easycash marktgerechte Lösungen für den kartengestützten bargeldlosen Zahlungsverkehr.
Deutschlands größter neutraler Payment-Provider bietet umfassenden Service aus einer Hand: Mit vier
Geschäftsfeldern – vom Netzbetrieb über Terminal- und Payment-Services bis hin zu Card Solutions – deckt die
Unternehmensgruppe alle relevanten Bereiche kartengestützter Zahlungslösungen ab.
easycashs Produktpalette umfasst benutzerfreundliche Terminals, leistungsstarke Lösungen im Bereich der
Transaktionsabwicklung und genau darauf abgestimmte Zusatzleistungen. Als Deutschlands führender Anbieter
unterstützt easycash alle gängigen Zahlverfahren und ermöglicht deren individuelle Kombination. Umfangreiche
Dienstleistungen und kundenspezifische Lösungen runden das Full-Service-Portfolio ab.
easycash verfügt über ein eigenes Kartenmanagement- und Abrechnungssystem. Damit lassen sich individuelle
Kartenlösungen als vollwertige Zahlungssysteme nahtlos in die bestehende POS-Infrastruktur integrieren. Durch die
Übernahme des Unternehmensbereichs Loyalty Solutions von Experian Deutschland im Jahr 2007, heute easycash
Loyalty Solutions GmbH, konnte easycash seine Position im deutschen Markt für Kundenkarten und deren Processing
weiter ausbauen.
Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 360 Mitarbeiter und betreibt rund 191.000 Terminals. Die abgewickelten
Zahlungsverkehrstransaktionen beliefen sich 2008 auf 864 Mio. Transaktionen. Mit insgesamt 333 Mio. Transaktionen
ist easycash Marktführer bei der Verarbeitung von Zahlungsvorgängen per electronic cash und Maestro. Das
Unternehmen weist ein abgewickeltes Zahlungsverkehrsvolumen von rund 49 Mrd. Euro aus.
Über Telecash und First Data
TeleCash ist ein Teil von First Data und einer der führenden Netzbetreiber in Deutschland. Mit ca. 200.000 installierten
Terminals wickelt TeleCash alle Arten von Bezahlvorgängen ab und bietet branchenspezifische Lösungen sowie auch
Standardanwendungen an.
Mit First Data können Menschen und Unternehmen weltweit Waren und Dienstleistungen einfach, schnell und sicher mit
praktisch jeder elektronischen Zahlungsart kaufen. Ob mit Kredit- oder Debitkarten, Geschenkkarten oder Schecks: First
Data wickelt die Transaktionen sicher ab. Das Unternehmen sorgt dafür, dass seine Kunden ihre Daten optimal für ihr
Geschäft nutzen können und bietet dadurch Millionen Händlerniederlassungen und tausenden Kartenausgebern in 37
Ländern intelligente Datenverarbeitung und Zugang zu weltweiter Marktkenntnis.
Für weitere Informationen: www.firstdata.com.
