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Europäische Händler bereiten sich auf die Akzeptanz von V PAY Karten vor

Ausreichendes Akzeptanzniveau für V PAY Kartenausgabe sichergestell

London, 20. April 2006

Visa Europe hat Vereinbarungen mit großen europäischen Händlerbanken getroffen, um die V PAY Akzeptanz an  2,2 Millionen EMV-POS-Terminals sicherzustellen und Händler mit dem V PAY Akzeptanzlogo auszustatten.

Französische Acquirer sind gerade dabei, ihre Top-Händler (ca. 200.000) mit dem V PAY Akzeptanzlogo zu kennzeichnen – eine Maßnahme, die bis zum Jahresende 2006 abgeschlossen sein soll. Carte Bleue hatte sich vor einem Jahr für die V PAY Akzeptanz ausgesprochen.

In Großbritannien hat die RBS Gruppe (Streamline, UK) im Grundsatz zugestimmt, ihren Händlern eine V PAY Akzeptanz zu ermöglichen. Die V PAY Kennzeichnung war zudem Bestandteil der UK Chip- und PIN Händlerkampagne. 

In Italien, der Türkei, Griechenland, Portugal, Schweiz, Ungarn, Polen und Finnland haben große  Acquirer*  bereits eine verbindliche Zusage für V PAY abgegeben und bereiten ihre Händler auf die Akzeptanz von V PAY Karten vor. Zu den Vorbereitungsmaßnahmen gehören Händlerschulungen sowie die Kennzeichnung der Händler mit dem V PAY Akzeptanzlogo.

In anderen europäischen Märkten führt Visa fortgeschrittene Gespräche mit großen Händlerbanken**, mit dem Ziel, ein ausreichendes Akzeptanzniveau für V PAY Karteninhaber sicherzustellen - so etwa in Deutschland, Spanien, Italien, Österreich, der Tschechischen Republik, Slowakei und Slowenien.

„Die schwierigste Aufgabe bei der Etablierung eines neuen Zahlungssystems besteht darin, die sogenannte  „Henne-Ei-Problematik“ zu lösen. D.h. den Banken das Vertrauen zu geben, dass ihre Karten akzeptiert werden und Händlern das Vertrauen vermitteln, dass Karten ausgegeben werden“, so Jon Prideaux, Executive Vice President, Visa Europe. Mit der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung möchten wir dieses Vertrauen stärken, denn gemeinsam stehen die genannten Acquirer für 85 % aller Transaktionen in Europa, eine solide Entscheidungsgrundlage für Emittenten.

"Die Ankündigungen und verbindlichen Zusagen der europäischen Händlerbanken verdeutlichen die  Dynamik im Zusammenhang mit dem Produkt V PAY. Darüber hinaus zeigen sie, dass EMV-konforme Händler lediglich mit dem V PAY Akzeptanzlogo gekennzeichnet werden müssen, um V PAY Transaktionen abwickeln zu können.

"Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorne bei der Etablierung eines europaweiten V PAY Akzeptanznetzwerkes, das die Umsetzung eines europäischen Binnenmarktes für Zahlungen unterstützt. Im Jahr 2010 werden in Europa voraussichtlich mehrere Millionen V PAY Karten im Umlauf sein – die  Debitlösung für das 21. Jahrhundert.  Für Acquirer verbindet sich mit V PAY der Zugang zu neuen, zusätzlichen Umsatzpotenzialen. Dazu gehört unter anderem das Segment kleinerer Transaktionsbeträge, wie etwa der Erwerb alltäglicher Bedarfsartikel, z.B. die Bezahlung eines Kaffees oder eines Bahntickets.  Aber auch im Bereich der Schnellrestaurants gibt es ein überzeugendes betriebswirtschaftliches Argument, Barzahlungen zunehmend  durch Kartentransaktionen zu ersetzen", so der Kommentar von Jon Prideaux.

V PAY Transaktionen sind immer Chip- und PIN-basiert, das bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle durch den Emittenten mit nur sehr geringen Betrugsverlusten. V PAY nutzt die Investitionen der europäischen Kreditwirtschaft in die EMV-Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt die lokale und europäische Führungs- und Verwaltungsstruktur erhalten.

* Verbindliche Acquirer Zusagen für V PAY

  • Italien: Setefi, Deutsche Bank und CartaSi
  • Türkei: AK Bank, IS Bank, Garanti Bank und Yapi Kredi
  • Griechenland: Alpha Bank, Piraeus Bank und Emporiki
  • Portugal: UNICRE
  • Schweiz: Telekurs Multipay
  • Ungarn: OTP Bank, K&H Bank und Budapest Bank
  • Polen: Polcard and CardPoint
  • Finnland: Luottokunta

** Acquirer mit fortgeschrittenen Gesprächen

  • Deutschland: B&S und ConCardis
  • UK: Barclaycard
  • Spanien: ServiRed, Sistema 4B und Euro6000
  • Italien: Banca Antonveneta
  • Österreich: Visa Austria
  • Tschechische Republik: Ceska sporitelna und Komercni banka
  • Slowakei: Tatrabanka
  • Slowenien: Banka Koper
  • Portugal: BPN - NetPay
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Die V PAY Vorteile auf einen Blick

  • Ist ein „Chip und PIN“ Debitprodukt, das auf EMV-Technologie basiert.
  • Ist mit den Kontonummer-Strukturen lokaler Märkte kompatibel – diese verfügen über 16- bis 19-stellige Kontonummern, die mit 4, 5 oder 6 beginnen. Das bedeutet, dass kartenausgebende Banken, Händlerbanken und Händler in diesen Märkten ihre bestehenden Systeme und Infrastrukturen mit nur minimalem Änderungsaufwand adaptieren können.
  • Es besteht die Möglichkeit eines Co-Badgings mit nationalen Debitmarken.
  • Unterstützt lokale und regionale Führungs- und Verwaltungsstrukturen (Governance).
  • Besteht die Option, V PAY mit der Geldautomatenmarke PLUS zu kombinieren. Dadurch erhalten Karteninhaber weltweit Zugang zu Geldautomaten. 
  • Kompatibel mit allen EMV-konformen Terminals.
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